Mittwoch, 7. Mai 2014

Panik in Kanada - LMO-Stop Text 2

Hallo

Die Fragen zur derzeitigen „mess“ (Schlamassel) in Kanada drehen sich alle um die LMO. Ist Dein Ziel die Permanent Residence (PR) zu erhalten, dann brauchst du heute praktisch einen Arbeitgeber, der dir einen ersten Jobvertrag gibt.
China Town Montreal - Moratorium on the Food Services Sector's
Der Jobvertrag hat laut CIC full time und unbegrenzt zu sein, also „permanent“, damit Du die PR erreichen kannst. Dazu gibt es Variationen, auf die ich hier nicht eingehe.
Das bezieht sich zum einen auf den temporary work permit (also nur mit „temporary“ Jobvertrag. Bei den Programmen von CIC für skilled workers (professionals) und skilled trades workers, wo direkt die PR genehmigt wird, gibt es zwei Wege (streams). Einmal die Bewerbung ohne Jobvertrag und dann die Bewerbung mit einem Jobvertrag, der dann permanent zu sein hat.

Bei allen Verträgen mit einem Jobvertrag hat der Arbeitgeber also eine LMO für genau diesen Job zu beantragen. Erhält er die LMO, dann kann er sich weltweit einen Arbeitnehmer aussuchen. Das ändert sich Januar 2015 im Detail.

Warum beantragen seit einiger Zeit große und kleine Firmen keine LMO für freie Stellen? Dazu ein Beispiel aus einem englischen Forum.

Dienstag, 6. Mai 2014

Panik in Kanada und bei Einwanderern


Für jeden, der nach Kanada einwandern möchte, ist die derzeitige Situation Anfang Mai 2014 verwirrend und zum Teil schockierend. 

Gab es 2013 noch über 250.000 positive Labor Market Opinions (LM0) und damit Temporary Work Permits für Ausländer (TWP), so wurde Ende April 2014 das Programm für den Teilbereich Hotel und Gaststätten und einige andere Berufsgruppen gestoppt. Das berührt aber nicht nur die „lower-skilled occupations“ in dem Sektor „Food Services“, sondern den gesamten Bereich des Hotel- und Gaststätten-Businesses in Kanada. Hinzu kommen weitere Berufe, wie beispielsweise im Sektor „Retail Trade“. Das trifft Arbeitnehmer mit den Skill Level C und D nach der NOC-Liste und reicht in einigen Berufsgruppen hinauf bis zum Skill Typ „Manager“.



Teil Eins der Artikelserie ist eine kurze Beschreibung, warum es zu dieser Situation kam.

Im zweite Teil der Serie stellt ich verschiedene Möglichkeiten vor, wie man diese Situation zum Guten wenden „könnte“. Hinweise dazu stehen ebenfalls auf vielen Seiten im Buch "Canada calling! Kanada ruft 1."




Um was geht es bei der Panik?

Eiszeit im Parlament zu Ottawa - Temporary Workers


Es geht um politische Macht, das heißt Regierungsmacht.

Donnerstag, 24. April 2014

Hallo

dank der hilfe aus Québec gibt es einen neuen titel für das buch. der gefällt mir auch besser.


Und hier kann man ihn kaufen - bereits jetzt:
Sonst dauert es noch einige tage, bis das buch auch über die anderen shops zu bestellen ist.

Mittwoch, 23. April 2014

Canada calling! Kanada ruft 1.

Hallo

nach acht monaten recherche und schreiben ist das buch nun fertig.
seit heute - 23. 04. 2014 - ist es online im shop


Canada calling! Kanada ruft 1. - Der Weg vom Working Holiday zum Temporary Worker zum Permanent Resident zum Kanadier

 

  http://www.epubli.de/shop/buch/Canada-calling-Kanada-ruft-1-Maxim-Pouska-9783844291803/37012#

 

 

Produktbeschreibungen

Aus Facebook und YouTube

BONAQA79 - - „Herr Maxim Pouska ist ein Mann, der wirklich Ahnung hat von Kanada! Ich würde mir wünschen, dass Herr Pouska ein Buch über Auswanderung nach Kanada schreibt, denn es gibt nicht wirklich viele Bücher (Vor allem Vernünftige) über dieses Thema, obwohl es zu den beliebtesten Ländern, was Auswanderung angeht, gehört.“ 
- - - OLIVA HOINKA - „Hey Maxim, just because... I wanted to thank you for your help and all the info you provide... I am not PR yet but I am working on that, since 2 years I am in Canada, Quebec and it was your book that helped me a lot and your support ... Merci“
 - - - AUTUMN LEAVES GOLDEN - „Hallo Maxim. Ich möchte mich auch einmal recht herzlich bei dir bedanken! Für deine gesamte Zeit, die du in deine Videos, deine zahlreichen aussagekräftigen Antworten auf Fragen, die schon zum 100. Mal gestellt werden und - halt einfach deine große Bereitschaft, die uns das Leben ein Stückchen einfacher macht.“

Kurzbeschreibung

Zum Wandern gibt es Karten und heute auch das Navi. Dieses Buch ist die »erste Karte« auf Deinem Weg vom Working Holiday zum kanadischen Staatsbürger – solltest du so weit gehen wollen.

Du beginnst den Weg mit einem Antrag auf einen »Erlaubnisschein« (Permit), im Rahmen der IEC-Initiative, um in Kanada ein Jahr Reisen und Arbeiten zu dürfen.

Sonntag, 10. November 2013

Einwanderer in Deutschland und Kanada - ein Unterschied

Einwanderer in Deutschland und Kanada - ein Unterschied

Hallo,
zu erst ein Bild und eine Bildunterschrift - später kommt mehr Text dazu.

Das Haus "In den Peschen 3-5" hat ja eine ganze Reihe von Aktionen und Gegenaktionen ausgelöst. Es gibt im Internet bisher nur düstere Bilder von dem Haus plus Müllberge. Das zu entsorgen, wenn der Müll auf der Straße ist, ist die Aufgabe der Stadtbetriebe. Sind die aber langsam oder ...

OK - am 09. November 2013 hat jemand das Haus bei Sonnenschein fotografiert. Mit Permit kann ich es zeigen.
In den Peschen 3-5, Duisburg Rheinhausen

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rat an Auswanderer - heute noch aktuell - by Ferdinand Kürnberger, 1855


Hallo,

ich liebe Bücher und natürlich habe ich mehr als einen Meter Bücher über Kanada und Auswandern nach Amerika gesammelt. Besonders interessant finde ich das Buch „Der Amerika-Müde“ von Ferdinand Kürnberger aus dem Jahr
Ferdinand Kürnberger
1855. Aus diesem Buch zitiere ich immer wieder den Abschnitt „Rat an Auswanderer“.


Meiner Meinung nach könnte der Text auch heute geschrieben sein. Zu dieser Ansicht kam ich im Laufe der Jahre, als ich immer wieder die Klagen und Nörgeleien Deutscher in den Internetforen gelesen habe.Veröffentlich habe ich diesen Text bereits in meinem ersten Buch 2003. Viel Vergnügen beim Lesen dieser Standpauke an Auswanderer.

Der Amerika-Müde 

Ferdinand Kürnberger, 1855, Insel Taschenbuch 942, 1986, S. 163 ff.

Rat an Auswanderer

 

Meine Herren! Wir alle hatten einen Hügel, von dem unsre Eltern, Geschwister und Freunde zum letzten Male ihre Taschentücher schwenkten; auch wir knüpften die unsrigen an die Wanderstöcke, das wehmutsvolle Geflatter ging hin und her, wir glaubten nicht, daß es ein Ende nehmen könne. Als es aber doch zu Ende war, da rafften wir uns mannhaft empor und nun hieß es tapfer: Deutschland ade!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Von der Blacklist zum Gewerkschafts-Detektiv - Story aus Kanada



Er stand auf der Blacklist und wurde zum 
Gewerkschafts-Detektiv.
Yves Lévesque, im Hauptquartier von CSN.

He was on the blacklist and became the union detective.


Il était sur ​​la liste noire et est devenu le détective de l'union.



Die Story im Telegrammstil.



Yves Lévesque studierte Political Sciences-Stategic an der Université du Québec à Montréal (UQÀM). Er brach sein Studium ab, da er das teure Studium nicht mehr bezahlen konnte.
Als er danach in einer Bar arbeitete, versuchten dort die Mitarbeiter und er eine Gewerkschaft zu gründen. Das ging natürlich nicht Gut. Seine Mitstreiter und er wurden sofort gefeuert. In der Stadt war er damit auf der Blacklist, der Schwarzen Liste, des Gewerbes zu finden.
Zwei harte Jahre später hatte er eine neue Arbeitsstelle gefunden. Er arbeitet seit damals als Nacht Supervisor in einem privaten Heim für psychisch kranke Personen.  Dort fragten ihm seine Kollegen, ob er nicht ihr Gewerkschaftssekretär werden wolle.  Er sagte „Ja, ich will das machen“. Dann wurde er in die Föderation (Gewerkschaft) gewählt, um die Fédération de la santé et des services sociaux - Community Services Unions, and Private Nursing Homes Unions zu vertreten.
Er schaute sich darauf in dem neuen Arbeitsbereich um, und sah, dass vieles nicht OK war. Er startete eine Recherche, die zu einer Studie wurde – dafür brauchte er drei Jahre. Die Studie ließ er von Fachleuten prüfen. Als diese sagten, die Studie ist korrekt, kam der nächste Schritt. Er publizierte die Studie nicht selber.