Montag, 2. Juni 2014

Business Stories, plus und minus, für Would-be Immigrants und Jobssuche

Hallo,
seit Anfang Januar 2014 sind mir Artikel in den kanadischen Medien aufgefallen, die Berichte über positive Entwicklungen von Companies in Kanada brachten. Das besonders außerhalb der Öl-Industrie in Alberta und sonst wo in Kanada. Bisher kam ich noch nicht dazu darüber zu schreiben, da mein E-Book Canada calling! Kanada ruft 1. Vorrang hatte.

In den letzten Tagen gibt es nun eine sehr düstere Berichterstattung über den Autosektor im Südwesten von Ontario. Dort gingen seit der Rezession 2008 sehr viele Jobs in der Autoproduktion verloren. Nur rund 20 % der über 40.000 Arbeiter sind inzwischen wieder Vollzeit beschäftigt. Aber auch da gibt es Positives zu sehen, wenn man genau hinschaut. Die dort verbreitete Untergangsstimmung ist nun der Anlass über Business in Kanada zu scheiben und was das für positive Auswirkungen für Immigranten haben kann.

Der zukünftige Immigrant, ab 2015, hat einen Arbeitgeber zu finden, der ihn oder ihr 35/40 Stunden pro Woche und einen unbegrenzten (permanent) Arbeitsvertrag anbietet. So die Planung von CIC für die kommenden Jahre. Wegen der zwei Jahreszeiten in Kanada, Winter und Sommer ist sehr oft ein Arbeitsverhältnis nur für die eine oder andere Saison zu bekommen.

Die Firmen kündigen ihren Arbeitern (vom Manager bis zum Helfer) immer sofort, sobald die Aufträge beendet sind oder fehlen. Kommen neue Aufträge herein, dann wird ebenfalls sofort wieder eingestellt. Das heißt, jeder Immigrant sollte genau recherchieren, ob eine Firma einen Arbeitsplatz tatsächlich durchgehend über Jahre garantieren kann oder sie vom auf und ab einer Saison abhängig ist.

Ich stelle nun nur kurz die Companies und deren Businessbereiche vor. Dazu poste ich die Links zu den Artikeln, sodass Ihr Euch darüber bereits informieren könnt. Ausführlich schreibe ich in der nächsten Zeit längere Texte über die einzelnen Stories.

Untergangsstimmung und Licht am Ende des Tunnels.

In Ontario ist Autoindustrie einer der wichtigsten Arbeitgeber für gut bezahlte Jobs. Das ist aber einem Strukturwandel ausgesetzt und darum gibt es die düsteren Berichte über diesen Industriebereich.

The Globe and Mail, Toronto, hat folgenden Artikel veröffentlicht.
The long slow decline of the nation’s industrial heartland
Published Friday, May. 30 2014, 4:10 PM EDT - Last updated Sunday, Jun. 01 2014, 1:12 PM EDT With a pivotal election fast approaching, The Globe and Mail’s Adam Radwanski travels to the Achilles’ heel of Ontario, the southwest. Once the nation’s industrial heartland, it is in an economic tailspin and battling to find a new game plan that will keep its children at home – and reinvent a vital region.

Die Kommentare zu allen Artikel sind ebenfalls sehr lesenswert. Auf meiner Facebook Seite habe ich das  kommentiert:

Hallo - WO SIND DIE JOBS IN DER INDUSTRIE - NICHT MEHR.
Der folgende Artikel in der the Globe and mail, Toronto, beschreibt den Niedergang der Industrie Region im Südwesten von Ontario. Wir kennen so etwas auch aus Deutschland. Für Jüngere, die auswandern wollen, für ältere auch, ist das eine sehr gute Information.
Es erstaunt mich immer wieder, dass in Kommentaren zu solchen Themen fast ausschließlich die Unions (Gewerkschaften) als Schuldige angeprangert werden, danach Politiker aber so gut wie nie die Bosse oder das Top-management.
Da ich gerade die Autobiographie von - Lee Iacocca - (siehe Wiki) gelesen habe, würde ich sagen, dass zu erst das Top-management der Schuldige ist. Iococca war der absolute Top-manager zu erst bei Ford, dann als Retter von Chrysler und genau das ist seine Aussage: Das Management ist schuld.

Das Buch von ihm gibt es via eBay oder Amazon in deutsch und englisch ab 1 Euro. Immer noch lesenswert für the best of the best.


Funny – Lee Iacocca ist italienischer Abstammung, wie auch der neue Boss von Fiat und Chrysler, Sergio Marchionne, der als Kanadier italienische Vorfahren hat. Dass ausgerechnet die beiden Chrysler aus der Krise führten und nun erneut führen – wo Mercedes gescheitert ist – überrascht.

Denn Chrysler ist das Licht am Ende des Tunnels für die Arbeiter der Region Windsor. Marchionne plant dort rund 3 Milliarden Dollar in eine Autofabrik von Chrysler zu investieren, um diese auf den modernsten Stand zu bringen. So wie das auch 2010 nördlich von Detroit mit der Fabrik „Chrysler Group’s Sterling Heights (Mich.) Assembly Plant (SHAP)“ gemacht wurde. „SHAP is now one of Chrysler Group’s largest and most technologically advanced manufacturing facilities.“

Jeder, der in „Manufacturing“ arbeitet, wird erkennen, welche Chancen sich für einen dauerhafte Job in einer solchen Fabrik ergeben können. Die entsprechenden Qualifikationen vorausgesetzt, könnte es dort auch Jobs für Would-be Immigrants aus Deutschland geben. Denn die Qualifikationen, eine solche Anlage zu warten, zu installieren und am Laufen zu halten, haben nicht viele Kanadier.

Die zwei Fotos sind Pressefotos von Chrysler aus der modernisierten Fabrik Sterling Heights Assembly Plant (SHAP).
Robots work on the 2015 Chrysler 200

„ Slated for closure in 2010, SHAP has been completely transformed after receiving a nearly $1 billion investment to build an all-new paint shop and body shop, and retool the assembly line. SHAP is now one of Chrysler Group’s largest and most technologically advanced manufacturing facilities.“

In Ontario werden nun 3 Milliarden investiert und zur Unterstützung hatte Chrysler Canada bei den Regierungen von Ontario und Kanada um einen Kredit von 700 Millionen angefragt.
Robots work on the 2015 Chrysler 200

Inzwischen hat Chrysler den Regierungen mitgeteilt: …that it was no longer seeking the money because the projects were being used as a "political football." Damit dürfte Chrysler unter der Führung von Marchionne die erste Autofirma in Nordamerika der Neuzeit sein, die auf die Hilfe der Regierungen freiwillig verzichtet.

Chrysler withdraws $700M request for aid for 2 Ontario assembly plants Read more:

Weiterer Link

Report paints bleak picture for Ontario auto industry

Overall, the Ontario auto sector is 15 per cent below pre-recession levels in terms of shipments with only 20 per cent of the 43,400 jobs lost having returned.

OK – über die anderen Storys demnächst mehr.
Es geht dabei um Werften und neue Schiffe. Die Zementindustrie in Kanada ist ebenfalls im Schock, weil an der Atlantikküste von Québec eine hochmoderne Zementfabrik entstehen wird. Investition rund 1 Milliarde Dollar. Unfug dafür auch Steuergelder von Quebec als Kredite bereitzustellen sagen die Verbandsvorsitzenden der kanadischen Zementindustrie. Sehr tolles Businesskonzept schrieben die Spezial Interest Magazine der Industrie in Amerika südlich der kanadischen Grenze.

Es ist bei allen Dollar Angaben der kanadische Dollar gemeint: CAD.











Donnerstag, 15. Mai 2014

Panik in Kanada - wie geht es weiter?

 Un expresso allongé svp
Wer dieses Jahr, 2014, plant nach Kanada einzuwandern wird sich fragen, wie es nach den neuesten Skandalen weitergeht. Das Temporary Work Permit (TWP) Programm ist bereits ab April teilweise gestoppt. Es gibt dazu ein Moratorium, und keiner kann voraussagen, wie lange man auf ein Resultat der beauftragen Fachleute zu warten hat. Inzwischen wird bekannt, dass nicht nur die fast-food industry betroffen ist, sondern selbst Piloten von Hubschraubern und Flugzeugen ihren Job wegen Temporary Workers (TW) verloren haben. IT-Fachleute verlieren ihren Job an ausländische Arbeitnehmer (TW) ebenfalls, ist seit dem Skandal bei der RBC im März 2013 bekannt. Es kann also passieren, dass noch weitere Berufsgruppen einem Stopp des TWP erleben werden. Das wird ebenfalls Auswirkung auf bereits erteilte TW haben, die bereits in Kanada arbeiten, wenn sie für die Verlängerung des TWP eine neue LMO benötigen.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Panik in Kanada - LMO-Stop Text 2

Hallo

Die Fragen zur derzeitigen „mess“ (Schlamassel) in Kanada drehen sich alle um die LMO. Ist Dein Ziel die Permanent Residence (PR) zu erhalten, dann brauchst du heute praktisch einen Arbeitgeber, der dir einen ersten Jobvertrag gibt.
China Town Montreal - Moratorium on the Food Services Sector's
Der Jobvertrag hat laut CIC full time und unbegrenzt zu sein, also „permanent“, damit Du die PR erreichen kannst. Dazu gibt es Variationen, auf die ich hier nicht eingehe.
Das bezieht sich zum einen auf den temporary work permit (also nur mit „temporary“ Jobvertrag. Bei den Programmen von CIC für skilled workers (professionals) und skilled trades workers, wo direkt die PR genehmigt wird, gibt es zwei Wege (streams). Einmal die Bewerbung ohne Jobvertrag und dann die Bewerbung mit einem Jobvertrag, der dann permanent zu sein hat.

Bei allen Verträgen mit einem Jobvertrag hat der Arbeitgeber also eine LMO für genau diesen Job zu beantragen. Erhält er die LMO, dann kann er sich weltweit einen Arbeitnehmer aussuchen. Das ändert sich Januar 2015 im Detail.

Warum beantragen seit einiger Zeit große und kleine Firmen keine LMO für freie Stellen? Dazu ein Beispiel aus einem englischen Forum.

Dienstag, 6. Mai 2014

Panik in Kanada und bei Einwanderern


Für jeden, der nach Kanada einwandern möchte, ist die derzeitige Situation Anfang Mai 2014 verwirrend und zum Teil schockierend. 

Gab es 2013 noch über 250.000 positive Labor Market Opinions (LM0) und damit Temporary Work Permits für Ausländer (TWP), so wurde Ende April 2014 das Programm für den Teilbereich Hotel und Gaststätten und einige andere Berufsgruppen gestoppt. Das berührt aber nicht nur die „lower-skilled occupations“ in dem Sektor „Food Services“, sondern den gesamten Bereich des Hotel- und Gaststätten-Businesses in Kanada. Hinzu kommen weitere Berufe, wie beispielsweise im Sektor „Retail Trade“. Das trifft Arbeitnehmer mit den Skill Level C und D nach der NOC-Liste und reicht in einigen Berufsgruppen hinauf bis zum Skill Typ „Manager“.



Teil Eins der Artikelserie ist eine kurze Beschreibung, warum es zu dieser Situation kam.

Im zweite Teil der Serie stellt ich verschiedene Möglichkeiten vor, wie man diese Situation zum Guten wenden „könnte“. Hinweise dazu stehen ebenfalls auf vielen Seiten im Buch "Canada calling! Kanada ruft 1."




Um was geht es bei der Panik?

Eiszeit im Parlament zu Ottawa - Temporary Workers


Es geht um politische Macht, das heißt Regierungsmacht.

Donnerstag, 24. April 2014

Hallo

dank der hilfe aus Québec gibt es einen neuen titel für das buch. der gefällt mir auch besser.


Und hier kann man ihn kaufen - bereits jetzt:
Sonst dauert es noch einige tage, bis das buch auch über die anderen shops zu bestellen ist.

Mittwoch, 23. April 2014

Canada calling! Kanada ruft 1.

Hallo

nach acht monaten recherche und schreiben ist das buch nun fertig.
seit heute - 23. 04. 2014 - ist es online im shop


Canada calling! Kanada ruft 1. - Der Weg vom Working Holiday zum Temporary Worker zum Permanent Resident zum Kanadier

 

  http://www.epubli.de/shop/buch/Canada-calling-Kanada-ruft-1-Maxim-Pouska-9783844291803/37012#

 

 

Produktbeschreibungen

Aus Facebook und YouTube

BONAQA79 - - „Herr Maxim Pouska ist ein Mann, der wirklich Ahnung hat von Kanada! Ich würde mir wünschen, dass Herr Pouska ein Buch über Auswanderung nach Kanada schreibt, denn es gibt nicht wirklich viele Bücher (Vor allem Vernünftige) über dieses Thema, obwohl es zu den beliebtesten Ländern, was Auswanderung angeht, gehört.“ 
- - - OLIVA HOINKA - „Hey Maxim, just because... I wanted to thank you for your help and all the info you provide... I am not PR yet but I am working on that, since 2 years I am in Canada, Quebec and it was your book that helped me a lot and your support ... Merci“
 - - - AUTUMN LEAVES GOLDEN - „Hallo Maxim. Ich möchte mich auch einmal recht herzlich bei dir bedanken! Für deine gesamte Zeit, die du in deine Videos, deine zahlreichen aussagekräftigen Antworten auf Fragen, die schon zum 100. Mal gestellt werden und - halt einfach deine große Bereitschaft, die uns das Leben ein Stückchen einfacher macht.“

Kurzbeschreibung

Zum Wandern gibt es Karten und heute auch das Navi. Dieses Buch ist die »erste Karte« auf Deinem Weg vom Working Holiday zum kanadischen Staatsbürger – solltest du so weit gehen wollen.

Du beginnst den Weg mit einem Antrag auf einen »Erlaubnisschein« (Permit), im Rahmen der IEC-Initiative, um in Kanada ein Jahr Reisen und Arbeiten zu dürfen.

Sonntag, 10. November 2013

Einwanderer in Deutschland und Kanada - ein Unterschied

Einwanderer in Deutschland und Kanada - ein Unterschied

Hallo,
zu erst ein Bild und eine Bildunterschrift - später kommt mehr Text dazu.

Das Haus "In den Peschen 3-5" hat ja eine ganze Reihe von Aktionen und Gegenaktionen ausgelöst. Es gibt im Internet bisher nur düstere Bilder von dem Haus plus Müllberge. Das zu entsorgen, wenn der Müll auf der Straße ist, ist die Aufgabe der Stadtbetriebe. Sind die aber langsam oder ...

OK - am 09. November 2013 hat jemand das Haus bei Sonnenschein fotografiert. Mit Permit kann ich es zeigen.
In den Peschen 3-5, Duisburg Rheinhausen